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Veranstaltungsreihe: Mosse-Lectures

The United States: The Jew's Promised Land and their Land of Promises

Hasia Diner rückt in ihrem Vortrag die inneramerikanischen Zusammenhänge in den Mittelpunkt und zeigt Begründungen für die Tatsache auf, dass hundert Jahre lang, von den 1820er bis zu den 1920er Jahren, 85 Prozent der jüdischen Emigranten sich für ein einziges Land entschieden: die Vereinigten Staaten von Amerika

Termine

Do., 29.11.2012 19:15 Uhr

Standort

Unter den Linden 6.Universitäts-Hauptgebäude

Was machte die USA und ihre Lebenswelt für die jüdischen Emigranten zum Gelobten Land: die Immigration, die in den 1820er Jahren im großen Stil begann und epochal mit mehreren Immigrationswellen ihren Fortgang nahm? Wie konnten die politischen, ökonomischen, demographischen und ethnischen Wirklichkeiten Amerikas für die europäischen Juden eine solche Anziehungskraft entfalten?

Der Vortrag rückt die inneramerikanischen Zusammenhänge in den Mittelpunkt und zeigt Begründungen für die Tatsache auf, dass hundert Jahre lang, von den 1820er bis zu den 1920er Jahren, 85 Prozent der jüdischen Emigranten sich für ein einziges Land entschieden: die Vereinigten Staaten von Amerika.

Hasia Diner ist Paul and Sylvia Steinberg Professorin für amerikanisch-jüdische Geschichte und Direktorin des Goldstein Goren Centers an der New York University; Forschungen insbesondere zur Immigration und Ethnogeschichte, zur Geschichte des amerikanischen Judentums und der Geschichte von Frauen in den USA. Veröffentlichungen u.a: In the Almost Promised Land: American Jews and Blacks (1995), The Jews of the United States 1654-2000 (2000), Lower East Side Memories: The Jewish Place in America (2000), mit Beryl Leif Benderly: Her Works Praise Her: A History of Jewish Women in America (2002), We Remember with Reverence and Love: American Jews and the  Myth of Silence after the Holocaust (2009), ausgezeichnet mit dem National Jewish Book Award and dem Saul-Viener-Preis der American Jewish Historical Society

Im Wintersemester 2012/ 2013 beschäftigen sich die Mosse Lectures im weitesten Sinne mit dem Gelobten Land. Das Gelobte Land noch zu erblicken, es selbst aber nicht mehr betreten zu dürfen – dieses Schicksal, das die Bibel Moses zugeschrieben hat, scheint bis heute nicht nur religiösen Gründerfiguren, sondern all‘ jenen zu drohen, die von ersehnten, verheißenen oder utopischen Ländern künden.
Die unterschiedlichen Erscheinungsformen des Gelobten Lands und die zugehörigen rhetorischen und narrativen Konstellationen von Religion und Politik sollen in einer Reihe von Vorträgen zur Sprache kommen.


Weitere Informationen

Veranstalter: Institut für deutsche Literatur
Referenten: Hasia Diner, New York University

Zur Website der Veranstaltung

Kontakt

Dr. Elisabeth Wagner
Telefon: 030 2093-9777
info@mosse-lectures.de

Raum: Senatssaal

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