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Veranstaltungsreihe: Ästhetik der religiösen Begegnung
Ringvorlesung

„Willst du nur hören, was du schon gehört?“

DAS SUMMEN DER TEILE. Interreligiöse und transkulturelle Dialoge als nomadisches Kulturprojekt

Termine

Do., 10.07.2025
16:15 Uhr - 17:45 Uhr

Standort

Theologische Fakultät

Eintritt

frei
Scattered Future
Abbildung:KPB

Vortrag und Gespräch mit Wolfgang Müller
„Willst du nur hören, was du schon gehört?“
Zentrale Motive der Anthroposophie. Was sind eigentlich die Kernaussagen der Anthroposophie? Worin unterscheidet sie sich von religiösen oder von anderen spirituellen Strömungen? Und warum löst sie immer wieder so heftige Irritationen, ja Gegnerschaft aus?


Wolfgang Müller, Publizist und Buchautor, studierte Geschichte und Germanistik in Heidelberg und Hamburg. Anschließend war er bis 2020 Redakteur für Zeitgeschichte beim NDR. Er veröffentlichte auch in Zeitungen wie Die Zeit, FAZ oder taz. Soeben erschien im Kröner-Verlag sein Buch Das Rätsel Rudolf Steiner. Irritation und Inspiration.

 

 

 

 

DAS SUMMEN DER TEILE.
Interreligiöse und transkulturelle Dialoge als nomadisches Kulturprojekt

Ein Wortspiel ist der Titel. Er greift die bekannte Einsicht des Aristoteles auf, dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile – und er verwebt sie mit dem Summen, dem Klang von Völkern kleiner Lebewesen, den wir bald nicht mehr hören werden, wenn wir nicht im Vorwärtsgehen zu einer weisen Form menschlicher Lebensgestaltung zurückfinden. Die Veranstaltungsreihe bringt Religion, Kunst, Wissenschaft mit ihrer jeweils inneren Vielfalt und mit ihren schon immer gegebenen Verbindungslinien ins Gespräch, ins Erfahren, ins Handeln. Dabei werden die Stimmen derer besonders hervorgehoben, die oft machtvoll überhört werden: Die Frauen, der globale Süden, die Menschen, die nie aufgehört haben, nachhaltig zu leben. Genauso sind Tiere und Pflanzen, der Planet Erde und seine Atmosphäre, die Wasser und all die verschiedenen Erden auf der Oberfläche des Planeten Teile des komplexen Ökosystems, das nur als Ganzes überleben kann und uns ein Überleben ermöglicht.

Religiöse Lehrbildungen und Praktiken haben von alters her zum Respekt vor dem Zusammenhang des Ganzen angeleitet; Formen der Kunst haben ihn veranschaulich und symbolisch zu denken gegeben; die Wissenschaft hat sich in den besten ihrer Suchbewegungen immer wieder von den Einzelheiten auf das Ganze zurückorientiert. Es geht darum, die Einsichten von Pionierinnen und Pionieren eines vernetzten Denkens an die jüngere Generation der 18 – 30jährigen weiterzugeben und die Jüngeren dazu ihre eigene Position finden zu lassen. Es geht darum, durch neue Formen der Resonanz die Kultur eines respektvollen und friedlichen Umgangs zwischen Menschen unterschiedlicher religiöser und kultureller Prägungen mit Menschen in Kontakt zu bringen, die es bisher scheuen, die Wege von Anderslebenden zu kreuzen. Dazu werden die Begegnungen im urbanen Raum Berlins sinnvoll verbunden mit virtuellen Formaten in den sozialen Medien, insbesondere über Bilder und Videos.

 


Weitere Informationen

Veranstalter: Theologische Fakultät
Referenten: Wolfgang Müller
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Andreas Feldtkeller

Zur Website der Veranstaltung

Kontakt

Sekretariat
Telefon: 030-2093-91790
kunstplanbau@web.de

Adresse

Burgstraße 26.Institutsgebäude
Raum: Raum 108

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